LASST! EUCH! NICHT! GEHEN!



Es handelt sich hierbei um eine Antwort auf den Artikel LASST! EUCH! GEHEN!
Wir werden aufgerufen, uns gehen zu lassen, damit wir glücklich und zufrieden sterben können und damit wir alles erlebt haben, was es zu erleben gibt. Dazu gehört auch ein Schwangerschaftstest, der zum Glück negativ ausfällt. Außerdem seien wir unserem Körper nichts schuldig. Er soll jedoch für uns fehlerfrei funktionieren. Eine hedonistische Lebenseinstellung bedeutet laut der Autorin ein glückliches Leben.

Das erste, was man liest, ist, dass Selbstoptimierung unnötig ist. Leider bleibt dies unbegründet.
Der Sinn der Evolution ist, dass man immer besser wird, dass man sich immer optimiert. Wieso sollte man es also nicht tun?
Und wenn man schon 'nein' zur Optimierung sagt, sollte man auch bitte konsequent sein. Es wird dann keinen Fortschritt in der Technik und in der Gesellschaft geben. Für diejenigen, die in einem Land leben, in dem Menschenrechtsverletzung an der Tagesordnung stehen und Frauen nichts Wert sind, ist es einfach ein Schlag ins Gesicht.

Für mich ist der Artikel nichts weiter als ein Aufruf zur Selbststörung, da man Drogen bedenkenlos konsumieren und handeln ohne nachzudenken soll. Das Ich und die tierischen Triebe sollen im Vordergrund stehen und uns glücklich machen.
Aber dabei vergisst die Autorin an die Konsequenzen dieser egozentrischen Lebensweise zu denken. Jede Handlung hat Auswirkungen. Und wenn jeder Mensch nur das tun würde, worauf er Lust hat (also ungeschützt durch die Welt vögeln und Drogen konsumieren), wäre die Welt nicht so schön, wie sie jetzt ist. Dann würde keiner für uns das Essen anbauen oder den PC zusammen bauen. Wozu auch? Man kann ja besseres mit seiner wertvollen Lebenszeit anstellen.
Wenn wir also unsere Triebe ungezügelt ausleben wollen, so wie es in den alten Zeiten der Fall war, müssen wir uns von dem Luxus der Gesellschaft verabschieden.
Und von der Sicherheit. Immerhin kann man schnell Opfer einer Gewalttat werden, wenn jeder seinen Trieben nachgehen würde. Denkt an alle Sexualverbrecher und Kinderschänder! Sollen sie etwa auch das Tier in sich auslassen?!
Nein, sollen sie sich nicht. Sie sollen sich verdammt noch mal unserer Gesellschaft anpassen, damit die Mehrheit glücklich ist.

Des Weiteren gefällt mir die Trennung zwischen dem Ich und dem Körper nicht. Ich vertrete die Ansicht, dass es kein Ich ohne der körperlichen Hülle gibt und dass das Ich nur durch die chemischen Prozesse in unserem Körper möglich ist. Damit das Ich überlebt, muss die Hülle überleben. Und genau deshalb sollte man sich um seinen Körper kümmern. 500 kg Gewicht und Drogenkonsum ist einfach nur Selbstzerstörung.
Kein Mensch, der sich liebt, zerstört sich selber. Ich gehöre zu den Menschen, die sich lieben. Deshalb versuche ich das beste für mich, also auch für meinen Körper, zu machen.
Und stellt euch vor: Ich bin glücklich. Eine mögliche Schwangerschaft und ein Kater machen mich eben nicht glücklich. Das zügellose Ausleben der Triebe macht mich auch nicht glücklich.
Denkt von mir nichts falsches: Auch ich konsumiere gelegentlich Alkohol. Aber ich weiß auch, dass es Zellgift ist. Deshalb ist der Alkoholkonsum eingeschränkt. Sonst würde ich mich ja selbst zerstören. Und wenn ich das mache, kann ich mir gleich das Leben nehmen. Das wäre wenigstens nicht so qualvoll.
Auch ich habe ein Sexualleben. Aber ich schütze mich immer vor Krankheiten und einer ungewollten Schwangerschaft, da mich weder das eine noch das andere nicht glücklich machen würde. Es würde sogar Stress und Ärger bedeuten. Ich würde an Lebensqualität verlieren, wenn ich nicht über die Konsequenzen meines Handeln nachdenken würde.
Ich sage nicht, dass man seine Triebe unterdrücken soll (außer es sind Triebe, die anderen schaden). Man sollte sie nur vorsichtig ausleben. Dadurch würde jeder glücklich werden ohne den anderen zu schaden.

Der Leser wird aufgerufen, Spuren zu hinterlassen. Das ginge nur dann, wenn man eben nicht 100% sauber lebt.
Aber wozu müssen wir eine Spur hinterlassen? Vor allem eine, die sagt, dass man auf das Leben anderer keine Rücksicht genommen hat und die Lebensgrundlage vieler Lebewesen zerstört hat? So ganz nach dem Motto 'Nach mir die Sintflut'? Wenn man stirbt, soll der Rest auch sterben? So soll es sein?

Wir sollen außerdem nicht vergessen, dass Menschen nun mal keine Einzelgänger sind und die Gesellschaft brauchen. Aus diesem Grund muss man sich an bestimmte Regeln der Gesellschaft anpassen. Wir brauchen Regeln, damit unsere Ordnung funktioniert. Damit wir jeden Morgen Brötchen kaufen können. Damit wir am Wochenende shoppen gehen. Und, und, und. Das ganze wäre nicht möglich, wenn jeder auf die Regeln scheißen würde. Wir würden in der Anarchie versinken. Und das ist etwas, was die Mehrheit eben nicht will.

Wir wollen Sicherheit, weil sie unsere Überlebenschancen erhöht. Wir wollen glücklich leben und schmerzlos sterben. Dafür müssen wir aber auch über die Folgen unseren Handels nachdenken.

EDIT: Phin hat ebenfalls eine Antwort verfasst. Wer sie lesen will, klickt hier!

Btw, aus welcher Starre bin ich bitte schön rausgeholt worden? Ich wüsste nicht, was sich an meiner Denkweise verändert hat. Aber gut, lassen wir den anderen ihren Glauben.

Alex

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7 Responses to LASST! EUCH! NICHT! GEHEN!

  1. Danke für eure Antwort. Ich fürchte, ich hab mein Ironie-Schild vergessen. mir ist ziemlich klar, dass grenzenloser hedonismus eine sackgasse ist. ich schreibe von nuancen, nicht von einer schwarz weißen sicht auf das leben. Ich schreibe gegen den übermäßigen trend, sich selbst und selbst leben zu überbewerten und fordere nicht dazu auf, grenzenlos drogen zu nehmen.
    - Danke euch trotzdem für eure Mühe.
    Eure aids lose, in einer festen beziehung lebenden und drogenfreie
    ROnja

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  2. Danke für deine schnelle Antwort, Ronja.
    Ich habe in deinem Text tatsächlich keine einzige Spur von Ironie gesehen. Es gibt tatsächlich Menschen, die so einen Lebensstil führen und ihn für richtig halten. Dass du einer anderen Meinung bist, ist aus dem Text leider nicht deutlich geworden, da ich deine sonstige Einstellungen nicht kenne.
    Ironie und Sarkasmus sind im Internet nun mal nicht deutlich zu erkennen.
    Aber wenn wir uns einer Meinung sind, finde ich es gut ;D

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  3. Der von dir beschriebene Artikel lässt Interpretationsspielraum. Du interpretierst ihn auf deine Weise. Ähnliche Diskussionen habs schon in der Antike zwischen Hedonisten und anderen Philosophierichtungen.

    Wenn man dadurch glücklich wird, in dem man penibel auf die Umwelt achtet und ja keine Gifte an seinen Körper lässt, dann ist es natürlich verständlich, dass man weiter die Richtung gehen sollte.
    Du bringst als Extrembeispiel z.B. das bedenkenlose Konsumieren von Drogen oder prinzipiell ungeschützten Geschlechtsverkehr. Was genau passiert, wenn man so handelt? Man landet am Ende im Krankenhaus und hat ein Leben voller Qualen vor. bzw. hinter sich. Wie viele Menschen gibt es die dadurch glücklich werden?

    Solche Beiträge sind kein Aufruf ab jetzt unangeschnallt mit 180 km/h durch 30er Zonen zu fahren. Sie sind ein Aufruf dazu, sich Gedanken darüber zu machen, ob es einen wirklich glücklich macht, ständig darüber nachzudenken, welche möglichen Konsequenzen einen vor jedem vor die Tür gehen erwarten.

    Es gibt tausende Leute, die sich niemals trauen würden, irgendwo zu tanzen.
    Weil die Konsequenz schließlich sein könnte, dass man ausgelacht wird, dass einem das zu Herzen geht und man dann Stunden später tränenüberströmt ins Bett gehen muss. Die Konsequenz könnte allerdings auch sein, dass man einfach Spaß haben könnte.

    Prinzipiell sind bei jedem Handeln irgendwelche Konsequenzen zu erwarten. Gerade als Teil einer Gesellschaft oder eines Ökosystems, sind diese Konsequenzen oft auch negativ. Wenn ich mir aber vor jedem Beitrag, den ich im Internet schreibe, Gedanken darüber machen muss, wie ich doch stattdessen die Stromkosten sparen könnte, um mit dem gesparten Geld Kinder in Afrika ernähren könnte, die deswegen (überspitzt formuliert) Hunger leiden, damit ich auf meinem iPhone Angry Birds spielen kann, während ich genüsslich meine subventionierte Milch trinke, bevor ich in mein umweltfreundliches Biodiesel Auto steige, dann wird man irgendwann vor lauter Konsequenzen in seinen Freiheiten beschränkt.

    Und in seinen Hanfklamotten im Wald zu leben und sich von wilden Beeren zu ernähren, ist doch für so ziemlich niemanden hier eine alternative. Obwohl es moralisch gesehen wohl die richtige ist.

    Deswegen muss man immer irgendwo ein Verhältnis zwischen eigenem Spaß bzw. Egozentrik (Hedonismus) und dem Nachdenken über die Konsequenzen ziehen. Und wie das aussieht, ist von Mensch zu Mensch verschieden.

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  4. Danke für deine Antwort und die Zeit, die du dir für sie genommen hast, Phin.

    Die Beispiele sind aus dem Artikel 'LASST! EUCH! GEHEN!' und sind nicht von mir. Wie man auf diese Art und Weise glücklich sein kann, seinen Körper mit Krankheiten und Giften kaputt zu machen, ist mir ein Rätsel.

    Ein Aufruf zum Nachdenken sieht für mich anders an. Ich beschrieb bereits, wie der Text aus mich wirkt. Ich merkte nichts von Ironie, nichts von Sarkasmus oder Zynismus. Ich nahm also jedes Wort ernst. Wieso hätte ich das auch nicht tun sollen? Es gibt genügend Menschen, die genauso so eine, für mich nicht nachvollziehbare, Einstellung haben. (Stichwort: YOLO) Dass die Autorin diese Einstellung eben nicht hat, ist mir (und vielen anderen Leser, siehe Kommentare) nicht klar geworden.
    Aber ja, es hat mich schon zum Nachdenken bewegt. Ich habe mich gefragt, in was für einer Gesellschaft wir hier bitteschön leben. Und dann habe ich diesen Artikel verfasst.

    Ja, das sind mögliche Konsequenzen. Und die Person muss überlegen, ob sie bereit ist das Risiko einzugehen. Es ist ihr Leben und sie soll die beste Entscheidung für sie treffen. Wenn sie beschließt aus Angst nicht zu tanzen, dann ist es ihre Entscheidung und die Konsequenzen dieser Entscheidung ist eben, dass sie nie tanzen und nie die Freunde am Tanzen haben wird. Wenn sie das will, soll sie das machen. Mit dieser Entscheidung schadet sie niemanden außer sich selber. Und das ist ihr gutes Recht.
    Wenn sie es nicht will, soll sie entweder tanzen oder einen Tanzkurs belegen und dann erst tanzen.

    JEDE Handlung hat IMMER eine Konsequenz. Auch das Nicht-Handeln hat eine Konsequenz, weil es am Ende doch eine Handlung ist.
    Du bist ein freier Mensch und kannst entscheiden, inwiefern du dich um deine Umwelt und deine Mitmenschen sorgst. Wenn es dich glücklich macht, die Folgen deines Konsums nicht zu beachten, ist es deine Entscheidung und du lebst mit der Konsequenz, dass du deine eigene Lebensgrundlage immer mehr und mehr zerstörst. Das ist einfach eine Tatsache.
    Mir ist klar, dass unsere heutige Gesellschaft auf Ausbeutung basiert. Aber es ist möglich, diese Ausbeutung so klein wie möglich zu halten. Denn die Zerstörung unserer Lebensgrundlage macht im Grunde niemanden auf lange Sicht glücklich. Aber so sind die Menschen: Die wenigstens denken an morgen. Es zählt nur der Moment. Nur der Augenblick. Und wenn Drogen und Sex ihn besser machen, dann nur her damit.

    Wenn man sich die Gedanken über die Konsequenzen des Handels macht, macht man sich auch automatisch über das eigene Glück Gedanken. Ich greife dafür dein Beispiel mit Hanfklamotten und einem Leben im Wald auf: Ich würde auf diese Art und Weise nicht glücklich werden. Mir würde die Gesellschaft, die endlosen Diskussionen, der PC, das leckere Essen, etc. fehlen.
    Also entscheide ich mich bewusst gegen ein einsames aber ein sehr unfreundliches Leben, weil ich mich liebe und glücklich sein will. Gleichzeitig versuche ich mich um mich, meine Mitmenschen um die Umwelt zu kümmern. Und zwar so, dass es mir Freude bereutet und mich nicht belastet.
    Deshalb bin ich nicht der Meinung, dass das Verhältnis zwischen Spaß und den Konsequenzen unterschiedlich ist. Das, was sich unterscheidet, sind in meinen Augen die Prioritäten. Denn nach diesen Prioritäten entscheiden für uns entweder für oder gegen eine Handlung.

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  5. Hey Alenx,
    was die Ironie und den Sarkasmus betrifft, hatte ich meinen Beitrag hier schon verfasst, bevor ich die Begründung der Autorin lesen konnte. Ironie und Sarkasmus kann ich ebenfalls nicht erkennen. Gerade ersteres würde doch gar keinen Sinn ergeben, da Ironie ja bedeuten würde, die Autorin beabsichtigte mit ihren Aussagen eigentlich das genaue Gegenteil und ruft damit zur "Enthaltsamkeit" auf.

    Was die Einstellung betrifft: YOLO wird meist zweckentfremdet, um irgendwelche Sachen wie Alkoholvergiftungen, Zügellosigkeit bzw. Maßlosigkeit zu entschuldigen. Eigentlich gehts bei YOLO aber nur darum sich keine Chancen zu entgehen lassen. Und das sind nun mal nicht nur die negativen, sondern auch positive. Was man im Endeffekt aber daraus macht, bleibt jedem selbst überlassen. Ich kenne jedenfalls niemanden, der sich in irgendeiner Gosse eine Spritze setzt und dabei laut YOLO ruft.

    Stattdessen aber viele Leute, die einfach jede Chance vor sich herschieben. Das ist natürlich ihr gutes Recht. Aber es ist auch ihr recht, sich stattdessen einen Promillepegel anzutrinken und danach "zu feiern als wenn es keinen Morgen gäbe"

    Was die Minimierung von negativen Konsequenzen betrifft, ist das natürlich richtig. Aber auch immer Ansichtssache, was man unter "so klein wie möglich zu halten" versteht.
    Was ist denn möglich? In Baumhäusern leben? Auf Tierprodukte zu verzichten? Auf Smartphones zu verzichten? Mehr Steuern zahlen?

    Es gibt Leute, für die ist es nicht möglich auf ihre echten! Pelze (Nerz) zu verzichten. Kunstpelze kommen für sie genau so wenig in Frage, wie es für mich in Frage kommen würde auf neue Medien zu verzichten. Ich weiß aber nie, ob ich diese Leute dafür verurteilen soll, oder ob ich mir erstmal an die eigenen Nase fassen soll. Deswegen ist Konsum- bzw. Lifestylekritik immer ein bisschen zwiespältig.

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  6. Ich zitiere mal die Autorin aus ihrem ersten Kommentar zu meiner Antwort: 'Ich fürchte, ich hab mein Ironie-Schild vergessen.'
    Ich weiß momentan nicht, was die Autorin überhaupt aussagen wollte. Wenn sie nicht zur Selbststörung oder der völligen Enthaltsamkeit aufrufen will, wieso schreibt es dann? Was hat sie sich dabei gedacht?

    Natürlich ist es jedem überlassen, da hast du vollkommen Recht. Jeder sollte seine Entscheidungen so fällen, dass er auf lange Sicht (!) glücklich ist. (Die meisten Menschen denken leider kurzsichtig. Zu diesem Thema gibt es ein gutes Buch: Der wunderbare Weg von Scott Peck =D) Und da die Weltanschauungen, Meinungen, Charaktere, etc. verschieden sind, ist es logisch, dass jeder eine andere Sicht auf die Dinge hat.
    Aber das Problem ist, dass sich die meisten Menschen den Folgen ihres Handels gar nicht bewusst sein WOLLEN. Es ist ihre Entscheidung, es ihr gutes Recht. Aber ich persönlich finde es nicht verantwortungsbewusst und traurig, dass manche sich vor der Realität versteckt. Das, was uns von den Menschen unterscheidet, ist unser Verstand. Und diesen benutzen wir zu wenig.

    Das einzige, woran ich Kritik geübt habe, ist der Aufruf der Selbstzerstörung und der Zerstörung der Lebensgrundlage. Was ich außerdem liebend gerne kritisiere sind die Menschen, die die Augen vor der Realität verschließen. Aber das hat ja nichts mit meiner Antwort auf den Artikel zu tun.

    Natürlich kannst auch du andere Menschen kritisieren. Wenn man nicht kritisieren würde, würde man sich nicht weiter entwickeln und nicht besser werden. Ich halte Kritik für sehr wichtig und denke nicht, dass sie schlecht ist. Man muss sich dabei immer nur bewusst sein, dass man selber nicht perfekt ist. Und aus diesem Grund sollte man von anderen auch nicht erwarten, dass diese perfekt ist.
    Ich gehe noch mal kurz auf dein Beispiel ein: Ein Leben ohne Pelz ist möglich, während Medizin unverzichtbar ist. Ich bin mir sicher, dass jeder Mensch, der sich zwischen Pelz und Medizin entscheiden müsste, Medizin nehmen würde.
    Ich muss auch zugeben, dass ich es für richtig halte, sich für seine Meinung einzusetzen und andere davon zu überzeugen. Ich habe ja meine Meinung, weil ich sie für eine gute (wenn nicht sogar die beste) halte. In manchen Lebensbereichen ist das unangebracht, das ist mir bewusst. Da sage ich dann auch nichts. Aber in anderen Lebensbereichen ist es sehr wichtig, dass ich Kritik übe und auf meiner Meinung bestehe!
    Ein klassischen Beispiel ist da Rassismus. Ich akzeptiere das unter keinem Umständen und würde am liebsten die rassistische Person auf meinen (in meinen Augen besseren) Weg bringen.
    Toleranz ist manchmal einfach Fehl am Platz.

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  7. "Was möchte die Autorin damit sagen....?" aber das ist doch das Schöne, dass Texte genauso wie Musik und andere Kunst etwas mit den Gedanken des jeweiligen Lesers machen. (abgesehen von propaganda, agitprop etc , wo klar ist was der Autor will)
    Ich mag Die Texte von Ronja... diesen ironischen Blick auf die Welt,
    die Texte die uns kleinen Selbstbelügereien aufzeigen, man sich manchmal ertappt fühlt, Dinge erkennt usw... so lese ich das. und ich glaube, dass gute texte und gedanken immer unterschiedliche gedanken gefühle und meinungen hervorrufen... bei euch war das scheinbar ganz anders... aber dafür, dass nicht klar war was die autorin will habt ihr ganz schön zeit und Mühe investiert... Ronja ich freu mich auf Deinen nächsten Text...

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